FÖJ – Report KW 39 (16.09.13 – 20.09.13)

Diesmal beginne ich nicht mit dem Montag, sondern berichte auch noch von den Infotagen der Firma Schellinger am Samstag und Sonntag. Die Firma Schellinger veranstaltet jedes Jahr Infotage in Krauchenwies. Dazu gehören viele verschiedene Stände von Firmen rund um das Thema Pellets und Holzheizungen, aber auch Führungen über das Firmengelände. Außerdem wird für das leibliche Wohl gesorgt und es werden sportliche Aktivitäten angeboten. Dieses Mal gab es einen Segway-Parcours und man konnte an einem der über 20 Meter hohen Silos hochklettern.

Auch die System-Sonne GmbH hatte in Krauchenwies einen Stand. Dieser war neben dem der Firma KWB. Dort legten wir Prospekte aus und stellten ein Solarmodell auf. Am Samstagabend nahm ich auch noch an einer Führung durch das Firmengelände teil. Sie war sehr interessant und meine erste Führung in dem Bereich Pelletherstellung.

Zu Beginn der Woche am Montag setzte ich erst einmal meine Stempelarbeit fort. Im Laufe des Tages wurden noch weitere Kataloge geliefert, um die ich mich „kümmerte“.

Am Dienstag war ich zum ersten Mal in der Zweigstelle in Frickingen. Davor brachten ein Kollege und ich noch einen selbstgebauten Kollektor auf eine Baustelle. Dazu benötigten wir einen riesigen Anhänger. Unsere Gesamtlänge (Auto + Anhänger) betrug circa 14 Meter. In Frickingen lernte ich zuerst mal die anderen Mitarbeiter kennen und arbeitete mit einer Mitarbeiterin an der Homepage. Dabei erklärte sie mir viel, unter anderem wie ich in Zukunft meine FÖJ-Berichte auf die Homepage stelle. Zwischendurch nahmen wir noch eine Lieferung mit zwei Öfen entgegen. Bei dieser Gelegenheit lernte ich das Lager in Frickingen kennen. Danach ging es wieder zurück nach Rottenacker. Hier beschäftigte ich mich wieder mit Katalogen und Büroaufgaben. Zudem hatte ich noch eine Besprechung mit einer Kollegin, die inzwischen meine Ansprechpartnerin für die Kataloge ist.

Diesen Mittwoch kam eine Büromitarbeiterin aus Frickingen nach Rottenacker. Während sie ihr Wissen in manchen Computerprogrammen vertiefte, erledigte ich wieder einiges im Büro und aktualisierte unseren Kleiderbestand. Dafür legte ich alles einheitlich zusammen und räumte den Schrank neu ein. Gegen Ende des Tages erfuhr ich noch die glückliche Neuigkeit, dass ich vom 7.-11. Oktober auf einem FÖJ-Seminar bin.

Für genau dieses Seminar berechnete ich am Donnerstag meinen ökologischen Fußabdruck. Das ist eine ziemlich interessante Sache. Man kann auf einer Internetseite mittels ein paar Angaben über sein alltägliches Leben berechnen, wie viel Platz man auf der Welt benötigt. Eigentlich stehen jedem Menschen 1,9 Hektar (19.000 Quadratmeter) zur Verfügung. Hört sich nach viel an, aber Sie glauben mir gar nicht, wie wenig das ist! Würden alle Menschen auf der Welt den Durchschnitt der Deutschen für sich beanspruchen, dann bräuchten wir circa 2,5 Mal die Erde. Dabei erfuhr ich, dass ich unter dem deutschen Durchschnitt liege, aber  trotzdem mehr Platz wie „erlaubt“ beanspruche. Hier können Sie Ihren ökologischen Fußabdruck bestimmen.

Zuvor hatte ich noch Kataloge aufgeräumt und danach las ich noch in der Fachliteratur, unter anderem über Speicher der Firma Jenni.

Am Freitag sortierte ich zuerst Lieferscheine in Ordner ein. Doch dann ging es für mich mit dem Meister und einem Auszubildenden in ein Haus, in dem wir einen Wasserenthärter installierten. Vor unserer Montage betrug die Wasserhärte 19° und anschließend nur noch circa 6°. Kurz darauf waren wir noch zu viert im Alten Rathaus um  dort die Pelletheizung zu warten.

Alles in allem war es also eine abwechslungsreiche Woche, in der ich viel Neues gesehen habe!!