FÖJ – Report KW 48 (25.11.13 – 29.11.13)

Highlight der Woche: 2. FÖJ-Seminar 

Am Freitag und Samstag fand eine Solar-Partner-Schulung statt. Auf dem Programm standen z.B. folgende Vorträge: Produktneuheit „Wärmerückgewinnung aus Duschwasser“, „Überblick über aktuelle Solarstromspeicher-Technologien“, „neue Solarsteuerung Solargrips“. Sehr interessant war der Vortrag von Bene Müller, solarcomplex AG, über Solarstrom mit Eigennutzung. Die Vergütung für Solarstrom ist inzwischen nicht mehr attraktiv. Deshalb ist das Ziel nicht mehr ein Dach komplett mit Solarzellen zu belegen, sondern man muss alles auf den Eigenbedarf der Bewohner anpassen. Dafür hätte dann z.B. ein thermischer Solarkollektor Platz auf dem Dach und könnte den solaren Deckungsgrad erhöhen. Während der Schulung war der Erfahrungsaustausch innerhalb der Solar-Partner wichtig. An diesen beiden Tagen lernte ich viel Neues kennen und stellte fest, in wie vielen Bereichen die Solar-Partner tätig sind.

Nach diesen 2 hochinteressanten Schulungstagen begann am Montag mein 2. FÖJ-Seminar, das diesmal bei Rot an der Rot stattfand.

Zu Beginn gab es ein „Ökikarussel“. Alle hatten einen kurzen Film über ihre Einsatzstelle gedreht, welche wir uns gemeinsam anschauten. Es war sehr interessant. Wir bekamen damit einen deutlich besseren Einblick in den Alltag und die Tätigkeiten in den anderen Einsatzstellen.

Am nächsten Tag beschäftigten wir uns mit der verrückten Tierwelt, was teilweise zu sehr lustigen Ergebnissen führte. Anschließend ging es um Energien in der Zukunft. Nach einer kurzen Vorstellung folgte eine interessante Diskussion. Dank meines FÖJs bei System Sonne lernte ich schon einiges darüber. So konnte ich etwas über die Vorteile der Solarenergie berichten und sprach auch den Punkt Wärme an, der oft nicht in Betracht gezogen wird.

Den Mittwochvormittag verbrachten wir in einem Biogasbetrieb, der Gas aus Lebensmittelresten herstellt. Der Geschäftsführer führte uns durch seinen Betrieb. Dabei wurde uns bewusst, wie viele Nahrungsmittel aus den unterschiedlichsten Gründen (Verpackungsfehler, Speisereste, nichtverkaufte Ware, …) weggeschmissen werden. Es war sehr interessant die verschiedenen Stationen zu sehen, die die Reste durchlaufen, bevor zum Schluss Gas entsteht. Am Nachmittag ging es um das Leben in der Zukunft. Dafür wurden einige Projekte vorgestellt. Es handelte sich dabei um schon umgesetzte Projekte („Essbare Stadt Andernach“), von der Politik geförderte Projekte („Zero-Emission-Mobility) und um Zukunftsvisionen („Venus-Projekt“).

Um Kräuter und Brennnesseln zu sammeln gingen wir am Donnerstagvormittag in den Wald. Daraus machten wir am Nachmittag Kräutersalz, verschiedene Sorten Kräuterbutter, Brennnesselpfannkuchen und Schnüre aus Brennnesselfasern. Außerdem kochten wir  Ringelblumensalbe.

Am Freitag gab es nach dem Zusammenräumen und einem gemeinsamen Essen zum Abschluss noch eine Seminarauswertung.